
Berlin. Vor vier Jahren wurde die Arbeitsgruppe der Schülerinnen und Schüler bei den Jusos wiederbelebt. Seitdem fließen viele neue Ideen in die Arbeit der Jusos ein, wie auch die Forderung, dass die Bundeswehr nichts an Schulen zu suchen hat. Jährlich wird ein Bundeskoordinationsteam gewählt, das besonders für die bundespolitische Bildung zuständig ist, die Schülerinnen und Schüler in Deutschland betrifft.
Neben Bastian Strüber (Niedersachsen) und Ferdinand Lange (Berlin) kandidierte auch Johanna Ferber aus Mayen-Koblenz für ein Amt in der Bundeskoordination.
Die AG 60 plus hat am 26. September im Hotel Restaurant Maifelder Hof ihren Herbststammtisch abgehalten. Gastredner war der Europaabgeordnete Norbert Neuser, weshalb auch das zentrale Thema dieses Abends das allmählich zusammenwachsende Europa war.Zunächst wurden die Ergebnisse der Wahlen diskutiert, wobei sowohl Norbert aber auch Stammtischgäste es sehr bedauerten, dass im Wahlkampf Europa, auch in der SPD, eine unbedeutende Rolle gespielt hat.
MYK/Mayen. Die jüngsten Zahlen der zuständigen Jugendämter machen deutlich, dass das Betreuungsgeld auch im Landkreis Mayen-Koblenz kaum angenommen wird. Dies erklären der Vorsitzende der Kreis-SPD Clemens Hoch und der Landtagsabgeordnete für die Region, Marc Ruland: „Mit gerade einmal zwölf Anträgen bei der Stadtverwaltung Andernach, drei Anträgen in Mayen, sowie noch nicht mal 100 Anträgen bei der Kreisverwaltung in Koblenz wird klar: Die Eltern im Kreis nehmen das Betreuungsgeld nicht an. Wir sagen: Recht haben sie, denn das Betreuungsgeld schafft keine Wahlfreiheit.“ Die SPD Mayen-Koblenz schlägt vielmehr weiterhin vor, mehr Geld konsequent in den Ausbau der Kinderbetreuung in Kindertagesstätten zu investieren.
Am Rand des Backesfestes, zu dem Andrea Nahles MdB in das Eifeldörfchen Weiler eingeladen hatte, traf der Vorsitzende der Polcher SPD Günter Schnitzler die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz Malu Dreyer. Mit ihr tauschte er sich in einem persönlichen Gespräch über die politische Lage im Land und in den Kommunen aus.
Am vorletzten Sonntag im August trafen sich die Polcher Sozialdemokraten zu ihrem ersten Polit Stammtisch am Sonntag im Maifelder Hof. Der Stellvertretende Vorsitzende der Polcher SPD begrüßte an diesem Abend besonders die am Freitag zuvor gewählte stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Mayen-Koblenz, Rebekka Dukat.
MYK/Mayen. Der 150. Geburtstag der Sozialdemokratie in Deutschland am vorletzten Wochenende war für die rund 500.000 Gäste, die aus ganz Deutschland und anderen Ländern angereist waren, um gemeinsam auf der Straße des 17. Juni zu feiern, nicht nur ein Anlass zur Besinnung auf die treibenden Werte der Sozialdemokratie, nämlich Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, sondern auch Anlass zum Austausch und guten Gesprächen mit zahlreichen Prominenten aus Gesellschaft, Kultur und Politik.
Auch mehr als 100 Genossinnen und Genossen aus Mayen-Koblenz feierten den 150. Geburtstag der Sozialdemokratie vor dem Brandenburg Tor. Mit Musik von Nena, Luxuslärm, Glasperlenspiel, Stefanie Heinzmann, den Prinzen, Roland Kaiser oder Samy Deluxe wurde zudem ein Rahmenprogramm für alle Generationen angeboten. „Mich freut besonders die Begeisterung, der Schwung und die Motivation, die unsere Mitglieder mit in die Heimat gebracht haben“, so der SPD Kreisvorsitzende Clemens Hoch: „Die Werte der Sozialdemokratie und die Begeisterung sind aktueller denn je.“
Doch war die Geburtstagsfeier der „alten Tante“ selbstverständlich nicht nur eine einzige große Party. Mit Auftritten des Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, sowie zahlreicher anderer, prominenter SPD-Politiker wagten die Genossinnen und Genossen auch den Blick in die politische Zukunft Deutschlands. Auf der Agenda der Rednerinnen und Redner standen somit unter anderem eine soziale Energiewende, sowie der Kampf gegen die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich und die prekäre Beschäftigung, sowie der Einsatz für eine sozialdemokratische Bildungspolitik, die gute Chancen für alle bietet – unabhängig vom sozialen Hintergrund oder dem Einkommen der Eltern. „Ihr habt den Politikwechsel in der Hand!“, rief Peer Steinbrück der begeisterten Menschenmenge zu. Ein „Weiter so!“ und eine Fortsetzung des schwarz-gelben Nichtstuns werde es mit einer rot-grünen Bundesregierung nicht geben.
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