Kreisbeigeordneter Nauroth informierte über neues Abfallwirtschaftskonzept
Andernach. Eines der zentralen Themen, dass die Menschen im Landkreis aktuell beschäftigt, ist das neue Abfallwirtschaftskonzept für Mayen-Koblenz. Aus diesem Grund hatte die SPD Mayen-Koblenz zu einem politischen Abend mit dem Ersten Beigeordneten des Kreises, Burkard Nauroth, sowie der zuständigen Abteilungsleiterin für Umwelt und Bauen in der Kreisverwaltung, Dagmar Menges, eingeladen.
In ihren Redebeiträgen wiesen sowohl Nauroth als auch Menges darauf hin, dass dem jetzigen Abfallkonzept eine umfangreiche Bürgerbefragung im Februar 2012 vorausgegangen war. Ausgehend von den Ergebnissen der Bürgerbefragung sowie der anschließenden großen und parteiübergreifenden Zustimmung im Kreistag habe man sich die Ziele gesetzt, den Anspruch von mehr Nachhaltigkeit im Rahmen einer stark reduzierten Restmüllmenge mit einem verursachergerechten Gebührensystem zu verbinden. Kurzum ließen sich die Ziele des neuen Abfallwirtschaftskonzeptes mit den Worten „Kosten sparen und Umwelt schonen“ zusammenfassen.
Polch – Derzeit werden in Polch die Abfallbehälter ausgetauscht. Dies ist ein Zeichen, dass die Umsetzung des neuen Abfallkonzeptes des Kreises Mayen-Koblenz unmittelbar vor der Umsetzung steht. Dieses sieht aber nicht nur neue Mülltonnen vor, sondern auch die Einrichtung von kreisweit 22 Grünabfallsammelplätzen, an denen ohne Mengenbegrenzung holz- und strauchartiger Grünabfall an nahezu 300 Tagen im Jahr kostenlos entsorgt werden kann.
In der Rhein-Zeitung wurde aus der letzten Stadtratssitzung über den beabsichtigten Verkauf der Kegelsporthalle in Polch berichtet. In der Diskussion zu diesem Punkt hat die SPD Fraktion die Frage nach dem Verbleib des Kegelsportvereins (KSV) gestellt, der vor wenigen Jahren noch als Bundesligaverein zu den herausragenden Vereinen in der Stadt Polch gehörte. Mit über 100 Mitgliedern ist der Verein auch heute noch eine feste Größe in der Vereinslandschaft der Stadt. Umso erstaunlicher war für die SPD Fraktion, dass im Rahmen der Haushaltskonsolidierung lediglich der Verkauf der Sportanlage diskutiert werden sollte, nicht aber die Zukunft des Vereins.
Erster Kreisbeigeordneter Burkhardt Nauroth wird über neues Abfallkonzept referieren
MYK. „Ein Thema, das viele Menschen in unserer Region derzeit beschäftigt, ist das neue Abfallkonzept des Kreises. Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Landkreis Mayen-Koblenz haben wir es uns daher zur Aufgabe gemacht, hierüber mit den interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, umfassend zu informieren und ihre Anliegen gegebenenfalls in unsere politische Arbeit aufzunehmen“, so der Vorsitzende der SPD Mayen-Koblenz und Landtagsabgeordnete Marc Ruland.
Mit Blick auf das neue Abfallkonzept des Kreises, das zum 1. Januar des kommenden Jahres in Kraft treten soll, laden die Sozialdemokraten im Landkreis Mayen-Koblenz sowie der SPD-Stadtverband Andernach daher zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem zuständigen Dezernenten und ersten Kreisbeigeordneten Burkhardt Nauroth ein. Diese findet am 8. Oktober 2015 ab 19:00 Uhr im Lokal „Stammbaum“ (ehemals „Rheinecker Hof“) in der Marktgasse 1 in Andernach statt.
Antrag für mehr Jugendbeteiligung auf Kreisebene einstimmig verabschiedet
MYK. „In vielen deutschen Städten gibt es bereits heute Jugendparlamente, Beiräte oder Foren, die Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich aktiv in die kommunale Politik vor Ort einzubringen. Mayen-Koblenz stellt beim Thema Jugendforum leider noch ein großes ‚Loch’ dar, das schleunigst zu schließen ist“, so heißt es in einem Antrag, den die Genossinnen und Genossen der SPD Mayen-Koblenz auf ihrem jüngsten Parteitag einstimmig verabschiedeten.
Bei der Einbringung des Antrages wies der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende sowie Juso-Vorsitzende auf die bessere Situation in den umliegenden Kommunen hin. So verfüge etwa die Stadt Koblenz bereits über ein entsprechendes Jugendparlament und gehe mit gutem Beispiel voran. „Wir wollen mit unserem Antrag Politikverdrossenheit entgegenwirken und gerade jungen Menschen ein attraktives Angebot machen, um sich politisch einzubringen.
..könnte zum Schlüsselbegriff werden, um die Probleme des demokratischen Wandels in den kleinen Städten und Dörfern in Rheinland-Pfalz wenigstens zum Teil zu lösen. Beim Sommerstammtisch der SPD AG 60 plus in Polch im Alten Bahnhof sprach die Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie Sabine Bätzing- Lichtenthäler von den Folgen in einer älter werdenden Gesellschaft.

Die neue SPD-Spitze im Kreis Mayen-Koblenz: Kreisvorsitzender Marc Ruland (2. v. l.) sowie (v. l.) Christoph Mohr, Karin Küsel-Ferber und Faisal El Kasmi (Vertreter). Fotos: MKA
Andernach/Kreis Mayen-Koblenz. Um „für die Zukunft gerüstet zu sein“, stellten sich die Sozialdemokraten des Landkreises Mayen-Koblenz inhaltlich und personell neu auf. Mit dieser Zielsetzung trafen sich über 200 Genossinnen und Genossen aus den etwa 40 Ortsvereinen zu einer Kreisvertreterversammlung und einem Ordentlichen Parteitag ihres Kreisverbands in den Räumlichkeiten der Unfallkasse RLP in Andernach. Auf den Tagesordnungen standen neben Anträgen zu verschiedenen Themen auch die Neuwahl des Kreisvorstands sowie Vorbereitungen zur Landtagswahl im kommenden Frühjahr.
Einen personellen Wechsel gab es an der Spitze des Kreisverbands. Zum neuen Vorsitzenden wurde der Andernacher Marc Ruland (MdL) gewählt, der in dieser Funktion Clemens Hoch nachfolgt, dem jetzigen Chef der Mainzer Staatskanzlei.

Modellprojekt soll im Werner-Klein-Haus in Andernach initiiert werden
MYK/Mayen. Im Rahmen eines Antrages für den Kreisparteitag der SPD im Landkreis Mayen-Koblenz wollen sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für die Einführung kostenloser und freier WLAN-Netze starkmachen. Grundlegendes Konzept hierfür soll „Freifunk“, eine nicht-kommerzielle Initiative für freie WLAN-Netze in Deutschland sein, die bereits in über 170 Städten in der Bundesrepublik aktiv ist. Seit Februar dieses Jahres gibt es zudem auch eine aktive Freifunk-Community im Raum Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz. Das Konzept funktioniert, indem an einen privaten oder gewerblichen Internetrouter ein zweiter Router angeschlossen und mit einer Freifunk-Software bespielt wird. Hiernach ist es anderen Nutzern möglich, ohne Registration oder vorherige Anmeldung im Internet zu surfen.
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