SPD Polch

Sozialdemokraten besichtigen kooperative Realschule plus und Fachoberschule in Mendig

Pressemitteilung

SPD Fraktion im Kreistag verschafft sich Eindruck über schulisches Angebot im Landkreis

 

Auf der jüngsten gemeinsamen Sitzung von SPD-Kreistagsfraktion und dem Vorstand der SPD Mayen-Koblenz wurden die Genossinnen und Genossen von Schulleiter Herrn Christian Waters durch die Realschule plus und Fachoberschule Mendig geführt. Wesentlicher Schwerpunkt war dabei die Umsetzung eines Ganztagsschul-Konzeptes sowie der digitalen Modernisierung des Schulalltags.

 

„Bei der Umsetzung jüngster Renovierungsmaßnahmen war uns von Anfang an sehr wichtig, dass wir alle Entscheidungen gemeinsam treffen. Damit meine ich, dass sowohl Schüler, als auch Eltern und Lehrer an den Abstimmungen gleichberechtigt beteiligt waren“, so Waters. „Durch die Einbindung unserer Schule in das ‚MNS+ Netz‘ des pädagogischen Landesinstituts haben wir eine solide digitale Infrastruktur erhalten. Dies kombinieren wir immer mehr mit Großflächenbildschirmen in den Klassen, mit denen der Lehrer immer schnell und individuell den Unterricht an die Schüler anpassen kann. Durch die Nutzung des objektorientierten Kursmanagementsystems „Moodle“ können Unterrichtsmaterialen online gestellt werden. So erhalten Schüler im Krankheitsfall die Möglichkeit, von zu Hause aus den Unterrichtsstoff nachzuarbeiten“, fasst Dirk Wehner zusammen, der als FOS-Koordinator Herrn Waters bei der Führung unterstützte. „Ich bin mir sicher: Diese digitale Ausstattung wird im Laufe der Jahre jede Schule erhalten. Jedoch wird es immer nötig sein, schreiben zu müssen! Die Tafelanlage der Zukunft besteht daher aus einem digitalen Bildschirm und herkömmlichen White-Board-Tafeln“, so Waters weiter, der die Anwesenden durch sein Engagement für seine Schule regelrecht begeisterte. „Dabei ist klar, dass ‚Moodle und Co.‘ neues Arbeitsfeld der Lehrer werden. Bis dahin besteht noch dringender Klärungsbedarf bei der Systemadministration.“

 

„Auch WLAN für die Schülerinnen und Schüler könnte sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden“, ergänzte Wehner. „Besonders mit Blick auf die spätere Arbeitswelt ist es von elementarer Bedeutung, dass alle Schülerinnen und Schüler die digitale Technik beherrschen. Arbeitsabläufe verlaufen heute und in Zukunft digital“, so der Vorsitzende des Schulelternbeirats, Thomas Effert.

 

Neben der digitalen Aufrüstung an der FOS in Mendig wurde auch der Ganztagsbereich ausgebaut. Hier werden nun aktuell 88 Schüler den Nachmittag über betreut. „Die RS plus liefert ausgezeichnete Rahmenbedingungen für gute Bildungschancen und leistet mit ihrem Ganztagsangebot einen Beitrag für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erklärt der SPD-Kreisvorsitzende Marc Ruland, MdL. Nachmittags können die Kinder und Jugendlichen, nach einem gemeinsamen Mittagessen in der renovierten Mensa, neben der Hausaufgabenbetreuung in künstlerischen Fächern wie „Gestaltung“ handwerkliche Holzarbeit erlernen oder andere Angebote wahrnehmen. Dafür stehen umfangreich ausgestatte neue Werkräume und Maschinen zur Verfügung. Auch das Kochen selbst kann hier in großen, modernen Küchen mit vielen Arbeitsplatten und genügend Platz für eine Klasse gelehrt werden. Bei den ganzen Aktivitäten wurde in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit darauf geachtet, dass den Schülern auch Rückzugsmöglichkeiten in Ruheräumen zur Verfügung stehen.

 

„Es freut mich, dass die FOS in Mendig auf einem guten Zukunftskurs ist. Dies gilt auch für die Pläne, dass die Schule sich auf den Weg macht, ab dem neuen Schuljahr 2019/2020 eine zweite Fachoberschul-Richtung anzubieten, nämlich den Bereich „Gestaltung“. Besonders die Liebe zum Detail fällt bei der Gestaltung der FOS durch die Schulleitung und alle anderen Engagierten, wie dem Schulelternbeirat und der Schülerversammlung, angenehm auf. Darüber hinaus sollen die Außenanlagen in Zukunft mehr Sitzgelegenheiten erhalten, auch ein ‚Außenklassenzimmer‘ könnte hier integriert entstehen“, so Ruland sichtlich begeistert. Nach der Führung durch die Schule war Raum für einen Austausch über aktuelle schulische Entwicklungen. „Ich danke allen engagierten Lehrern, Schülern, Eltern und Vertretern der Kommunalpolitik für ihr Wirken. Ohne sie wäre unser schulisches Angebot nicht so ausgeprägt, wie es ist. Und das ist wichtig, denn Schule muss neben fachlicher Kompetenz auch Wertevermittlung leisten. Generation um Generation aufs Neue“, so Waters abschließend.

 

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