SPD Polch

Familienfest in Plaidt

Seit 1998 gehört der Besuch des Familienfestes der Plaidter Sozialdemokraten am 1. Mai zu den liebsten Pflichten von Andrea Nahles. „Der 1. Mai verdient ein paar Worte zur Situation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, begrüßte Andrea Nahles die Freunde. „Arbeitnehmer sind nur stark, wenn sie sich nicht auseinander dividieren lassen.“ Gerade jetzt brauchten die Arbeitnehmer Solidarität. Die Bundeskanzlerin habe ihnen den Schutz vor ausländischer Konkurrenz verweigert. „Der Mindestlohn wäre das Mittel der Wahl gegen Dumpinglöhne aus dem Ausland gewesen“, erläuterte Nahles. Stattdessen seien die Arbeitnehmer ab dem 1. Mai dank der vollen Freizügigkeit in Europa dem Lohndumping von Billigbetrieben aus dem Ausland schutzlos ausgeliefert. “Der 1. Mai wird ein Protesttag bleiben, solange es keine Mindestlöhne gibt“, schloss Nahles.

 

Deutschland braucht einen dauerhaften Energiekonsens!

Die Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles erläutert den Beschluss des SPD-Präsidiums zu einem dauerhaften Energiekonsens

BERLIN: Deutschland braucht einen Energiekonsens, der dauerhaft zum Ausstieg aus der Atomenergie zurückkehrt und den Umstieg auf erneuerbare Energien, mehr Energieeffizienz und moderne Kraftwerke beschleunigt. „Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, vor allem aber auch die mittelständische Wirtschaft, die deutsche Industrie und die Energielieferanten brauchen endlich sichere Rahmenbedingungen und Planungssicherheit“, begründete Nahles die Initiative der SPD. Nahles: „Die SPD bietet eine intensive Zusammenarbeit bei der Erneuerung des Energiekonsenses, den wir bereits 2002 einmal erreicht hatten. Aber es gibt für diese Zusammenarbeit auch Voraussetzungen.“

 

Abschied von Andreas Damian

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Mayen- Koblenz muss
Abschied nehmen von einem Genossen der ersten Stunde, unserem Freund

Andreas Damian
+ 16.4.2011

Andreas war seit Gründung der AfA bis zu seinem Tode Vorstandsmitglied in Bendorf. Seit 1973 bis zu seinem Ausscheiden durch seine schwere Krankheit 2010 war er Vorstandsmitglied der AfA Mayeen- Koblenz.

Ob als Unterbezirksvorsitzender Mayen- Koblenz von 1978 - 1994, als Bezirksvorsitzender, als Stellvertretender Landesvorsitzender oder als Mitglied des AfA- Bundesausschusses von 1983 - 1996 galt sein ganzes Wirken dem Wohl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Er war ein Kümmerer im wahrsten Sinne des Wortes, sein Wirken war immer ein Einsatz für die kleinen Leute. Darin sah er seine vordringlichste Aufgabe.

Wir als seine Nachfolger werden seine Tätigkeit als Verpflichtung ansehen, im seinem Sinne weiter zu arbeiten, zum Wahle aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Unser Mitgefühl gikt seiner Familie.

Im Namen des Vorstandes der
AfA Mayen- Koblenz

Karl Heinz Ramscheid
Vorsitzender

 

Nahles: Gleichberechtigung auch beim Entgelt durchsetzen

Seit Mitte der 90er Jahre ist der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern auf rund 23 Prozent angewachsen. Selbst bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit bekommen Frauen acht bis zwölf Prozent weniger Lohn.
Die Durchsetzung gleicher Bezahlung ist oft deshalb schwierig, weil sie erst durchgefochten werden muss. Oft fehlt es den Betroffenen an Informationen über die Bezahlung in ihrem Unternehmen, denn Erfolg ist nur möglich, wenn die Klägerin einen Beleg für ungleiche Bezahlung parat hat.

 

Kurt Beck: "Es gibt keinen Filz in diesem Land"

Im General-Anzeiger-Interview stellte sich Kurt Beck den Fragen von Bernd Eyermann und Ulrich Lüke zu aktuellen politischen Themen, und dem Landtagswahlkampf. Lesen Sie hier das Interview im Wortlaut.

General-Anzeiger: Sind Sie sicher, am 27. März sagen zu können: Mainz bleibt meins?

Kurt Beck: Mainz bleibt Mainz, gar keine Frage.

GA: Mainz bleibt Ihres?

Beck: Mainz bleibt auch meins. Das hoffe ich jedenfalls. Ich würde gern noch fünf Jahre meine Aufgabe wahrnehmen.

GA: Warum?

Beck: Ich habe noch eine Menge Ideen, um die wichtigen Fragen zu beantworten. Wie gehen wir mit der Demografie um? Wie mit der Schullandschaft? Wie mit mehr Bürgerbeteiligung? Ich will eine Kombination zwischen der repräsentativen Demokratie und einer stärkeren Bürgerbeteiligung.

GA: Gilt für Sie in fünf Jahren die Rente mit 67 oder wollen Sie den Rekord von Peter Altmeier knacken, der fast 22 Jahre Ministerpräsident war?

Beck:
Es ist nicht mein Ziel, Rekorde zu knacken. Wenn ich gewählt werde und gesund bleibe, dann werde ich die nächste Legislaturperiode bis zum Ende machen. In dieser Zeit wird eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger aufgebaut. Der oder die wird sich dann der Wahl stellen. Danach möchte ich mich ehrenamtlich engagieren. Ich bin ja schon ehrenamtlich als stellvertretender Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung tätig, aber ich würde mich auch gerne beim Tierschutz engagieren.

 

Unterwegs mit Marina Stieldorf

„Ein toller Abend mit interessanten Gesprächen“

Einen spannenden Abend mit der Landtagskandidatin für den Wahlkreis 12, Marina Stieldorf, durften die Jusos im Kreis Mayen- Koblenz erleben. Man hatte sich für eine gemeinsame Tour durch die Mayener Innenstadt verabredet, um dort insbesondere mit den jungen Bürgerinnen und Bürgern über landespolitische Themen zu diskutieren.

 

Ich und Kurt Beck.

Rund 250 Mitglieder der Wählerinitiative IchundKurtBeck.de waren am Freitagabend nach Mainz gekommen, um gemeinsam zu feiern und Kurt Beck knapp vier Wochen vor der Wahl ihre Unterstützung zu demonstrieren.

 

Das Team, das Juli Klöckner um sich geschart hat, trägt viele Bezeichnungen:

Kommentar von Hans Robert Hauser,SWR, 22.2.2011:

Beraterteam, Kompetenzteam, Schattenkabinett oder – wie sie es selbst am liebsten nennt: Das Klöckner-Team.

Doch wie immer man es nennen mag, hinter den hohen Erwartungen, die Klöckner anfangs selbst geweckt hatte, müssen die sieben Namen zwangsläufig verblassen. Alles honorige Leute, die in ihrer bisherigen Tätigkeit Leistungen vorweisen können: Die beiden Oberbürgermeisterinnen von Ludwigshafen und Bingen, der Landrat von Trier-Saarburg, der Kämmerer aus dem Ruhrgebiet, ein Mainzer Professor für Neuere Geschichte und nicht zuletzt der Unternehmenssprecher von Schott. Aber unter ihnen ist kein einziger Kracher, keiner löst einen Aha-Effekt aus, oder ist eine Überraschung.

Aber – vielleicht ist das die eigentliche Überraschung – die Mehrzahl davon hat erklärtermaßen gar keine Lust, einem Kabinett Klöckner anzugehören, bleibt lieber bei seinen Leisten, als Minister in Mainz zu werden.

Und noch etwas fällt auf: Hätte die Spitzenkandidatin nicht CDU-Fraktionschef Baldauf als Generalist für alle Themen benannt, wäre die Landtagsfraktion bei ihrer Personalplanung völlig unter den Tisch gefallen. Ein Beweis für Klöckners Vertrauen in die Kompetenz der Fraktion ist das nicht. Im Gegenteil: Der Eindruck verstärkt sich: Seit sie Parteichefin ist, schneidet Klöckner die Fraktion geradezu.

Klöckner ist vor dieser Wahl die Hoffnungsträgerin der ganzen CDU. Das überbrückt zwar den Graben, der sich zwischen der Spitzenkandidatin und der mittlerweile frustrierten Landtagsfraktion aufgetan hat. Doch es lässt nichts Gutes erahnen, falls es Klöckner nicht gelingen sollte, Ministerpräsidentin zu werden."

 

RLP - gut gerüstet für die Zukunft!

Der SPD- Landesvorsitzende Kurt Beck, Ministerpräsident, forderte gemeinsam mit dem DGB- Bundesvorsitzenden Michael Sommer und Alfred Klingel, dem AfA Landesvorsitzenden, sowie den Spitzen der rheinland- pfälzischen Gewerkschaften faire Arbeit statt Leiharbeit.

Michael sommer und Kurt Beck mit Gästen der Veranstaltung


Gäste der Dialogveranstaltung v.l.n.r. Günter Schnitzler (B-Kandidat), Alfred Klingel (AfA Landesvorsitzender), Michael Sommer (DGB Vorsitzender), Marina Stieldorf (Landtagskandidatin) und Kurt Beck (SPD Landesvorsitzender und Ministerpräsident) Foto Peter Seydel

 

Beck: Faire Arbeit statt Leiharbeit

Mayen-Koblenz. Der SPD-Landesvorsitzende Kurt Beck, Ministerpräsident, forderte gestern gemeinsam mit dem DGB- Bundesvorsitzenden Michael Sommer und den Spitzen der rheinland- pfälzischen Gewerkschaften faire Arbeit statt Leiharbeit. Vor rund 300 Gästen sprach Beck bei der Dialogveranstaltung „Arbeit in Rheinland-Pfalz – Gut gerüstet für die Zukunft?“ in der Mayener Dachdecker-Fachschule darüber, wie vor dem Hintergrund der demographischen Herausforderungen gute Arbeit in Rheinland-Pfalz gesichert, ausgebaut und weiterentwickelt werden kann.