Dr. Alexander Wilhelm: Telemedizin-Pilotprojekt Rheinland-Pfalz startet in der Eifel

Veröffentlicht am 08.09.2020 in Pressemitteilung

Am 1. September ist das Pilotprojekt „Telemedizin-Assistenz Rheinland-Pfalz (TMA)“ in vier ländlichen Regionen, unter anderem in der Umgebung von Daun, gestartet. Dazu erklärte der heimische Landtagskandidat Dr. Alexander Wilhelm, Staatssekretär: „Das rheinland-pfälzische TMA-Projekt entlastet Hausärztinnen und Hausärzte auf dem Land. Wenn die Bevölkerung insgesamt älter wird, sinkt die Mobilität. Gleichzeitig steigt aber der Bedarf an medizinischer Betreuung. Durch den Einsatz telemedizinischer Assistenzkräfte können größere Räume durch weniger Ärztinnen und Ärzte abgedeckt werden, ohne dass die medizinische Versorgung der Bevölkerung darunter leidet.”

Im Rahmen des vom Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie initiierten Projekts wird speziell geschultes, nichtärztliches Praxispersonal mit moderner telemedizinischer Ausrüstung ausgestattet und kann Hausärztinnen und Hausärzte, besonders im ländlichen Raum, durch die Übernahme von Hausbesuche entlasten. „Die Corona-Pandemie hat noch einmal deutlich gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung im Gesundheitswesens ist. Auch diese bringt die Landesregierung durch das TMA-Projekt weiter voran. Nicht zuletzt wird mit dem Pilotprojekt die wichtige Tätigkeit nichtärztlichen Praxispersonals aufgewertet. Ich freue mich, dass das Projekt in Rheinland-Pfalz nicht nur von Hausärzteverband, Landesärztekammer und der Arbeitsgemeinschaft der Patientenorganisationen unterstützt, sondern durch alle gesetzlichen Krankenkassen mit zusätzlichen Honorarzahlungen an die mitwirkenden Praxen finanziell gefördert wird“, betonte Dr. Wilhelm abschließend.

Mithilfe der telemedizinischen Ausrüstung, die beispielsweise ein Blutdruck- und -zuckermessgerät, ein Pulsoxymeter, ein Fieberthermometer sowie ein modernes 12-Kanal-EKG enthält, werden eine Vielzahl gesundheitlicher Daten der Patienten erfasst. Über ein mitgeführtes Tablet können diese direkt an die Praxis übermittelt und vom der behandelnden Ärztin bzw. dem Arzt ausgewertet werden. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, die telemedizinische Assistenzkraft oder die Patientinnen und Patienten direkt z.B. per Videotelefonie zu kontaktieren. Eine Multi-SIM Karte stellt dabei sicher, dass die bestmögliche Internetverbindung genutzt wird. In Daun und Kelberg nehmen drei Praxen mit bis zu zehn Ärztinnen und Ärzten und bis zu acht nichtärztlichen Praxisassistentinnen teil. In den vier Pilotregionen Alzey, Bad Bergzabern/Dahn, Betzdorf/Kirchen/Wissen und Daun startet das Projekt in insgesamt 24 Praxen mit bis zu 56 Ärztinnen und Ärzten sowie 46 telemedizinischen Assistenzkräften.

 
 

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